DCZO | GÄSTEBUCH
Franz Balsen
Samstag, 21. März 2020
????
Fredy, du hast recht, muss mich aber dem Fritz anschliessen.
Gestern bin ich auch geflogen. Es war ein toller Flug: Speer, Federi und zurück mit kniffligen Aufgaben und das in Begleitung mehrerer naiver und ignoranten Piloten.
Gestern bin ich auch geflogen. Es war ein toller Flug: Speer, Federi und zurück mit kniffligen Aufgaben und das in Begleitung mehrerer naiver und ignoranten Piloten.
Fredy Vonwil
Samstag, 21. März 2020
An alle
Ein solches Hin und Her von Vorwürfen, Anschuldigungen und Rechtfertigungen, wie es jetzt in diesem Gästebuch eingesetzt hat, ist meiner Meinung nach das Letzte, was wir gerade brauchen. Punkt.
XC
Samstag, 21. März 2020
Seid nett zueinander...
...das hat der Harry vergessen zu lesen. Was ist in dich gefahren, dass du ein solch beleidigenden Beitrag schreibst? Wie fährst du zur Arbeit? Mit dem Auto? Wenn ja, könntest du auch in einen Unfall verwickelt werden und die Rega müsste eventuell ausrücken. Wenn du mit der OeV fährst, könntest du das Virus ebenfalls auflesen und weiter verbreiten. Gäbe noch viele andere Beispiele. Es können nicht alle von zu Hause aus arbeiten.
Übrigens haben wir in der Schweiz noch kein Flugverbot! Wenn es käme würde ich es akzeptieren. Man kann darüber diskutieren, ob ein Flugverbot sinnvoll ist, aber sicher nicht auf diese Art!
Vielleicht solltest du das mal lesen, damit du wieder klarer denken kannst.:
Zitat Giorgio Agamben aus der NZZ:
Nach Corona: Wir sind nurmehr das nackte Leben
Das Virus infiziert nicht nur einzelne Menschen, sondern die ganze Gesellschaft. Wir gewöhnen uns gerade an den Ausnahmezustand – und der wird fortdauern. Mit welchen Folgen?
«Eine Gesellschaft, die im ständigen Ausnahmezustand lebt, kann keine freie Gesellschaft sein»: Für den italienischen Philosophen Giorgio Agamben legt der Umgang mit der Corona-Krise de Grundlagen unseres Zusammenlebens bloss.
Leonardo Cendamo / Leemage / Imago
Die Angst ist ein schlechter Ratgeber. Aber sie macht viele Dinge sichtbar, die man sich für gewöhnlich zu sehen weigert.
Zuerst einmal hat die Panikwelle, die ganz Italien zum Erliegen brachte, deutlich gezeigt, dass unsere Gesellschaft an nichts mehr glaubt ausser an das nackte Leben. Es ist offensichtlich, dass die Italiener angesichts der Gefahr, sich mit dem Coronavirus anzustecken, praktisch alles zu opfern bereit sind, die normalen Lebensbedingungen, die sozialen Beziehungen, die Arbeit, sogar die Freundschaften, die Gefühle, die religiösen und politischen Überzeugungen. Das nackte Leben – und die Angst, es zu verlieren – ist nicht etwas, was die Menschen verbindet, sondern was sie trennt und blind macht.
Der einzige Wert: Überleben
Die anderen Lebewesen geraten plötzlich – wie im Fall der grossen Mailänder Pest, die Alessandro Manzoni in seinem Klassiker «Die Brautleute» beschreibt – nur noch als mögliche Salber (moderner: Virusträger) in den Blick, die es zu meiden gilt und zu denen man einen Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter einhält. Die Toten – unsere Toten – haben kein Anrecht auf eine Beerdigung, und es ist nicht klar, was mit dem Leichnam von Menschen geschieht, die uns lieb und teuer sind. Der Mitmensch wurde ausgelöscht, und es ist merkwürdig, dass die Kirchen hierzu schweigen.
Was wird aus den menschlichen Beziehungen in einem Land, das sich daran gewöhnt, auf unabsehbare Zeit so zu leben? Und was ist das für eine Gesellschaft, die keinen anderen Wert mehr hat als das eigene Überleben?
Die Epidemie bringt eine zweite, nicht minder beunruhigende Tatsache zum Vorschein: Der Ausnahmezustand, auf den uns die Regierungen seit geraumer Zeit einstimmen, ist zu unserem Normalzustand geworden. Es kam in der Vergangenheit zu schlimmeren Epidemien als der heutigen, aber niemand hatte jemals daran gedacht, deshalb einen Notstand wie den jetzigen auszurufen, der uns sogar daran hindert, uns frei zu bewegen.
Was geschieht: Krieg
Die Menschen haben sich daran gewöhnt, unter Bedingungen einer ständigen Krise und eines ständigen Notstands zu leben. Dabei scheinen sie nicht zu bemerken, dass sich ihr Leben auf eine rein biologische Funktion reduziert hat und nicht nur jeder sozialen oder politischen, sondern auch menschlichen oder affektiven Dimension verlustig gegangen ist. Eine Gesellschaft, die im ständigen Ausnahmezustand lebt, kann keine freie Gesellschaft sein. Wir leben in der Tat in einer Gesellschaft, die die Freiheit zugunsten der sogenannten Sicherheitsgründe geopfert und sich selber dazu verurteilt hat, in einem ständigen Angst- und Unsicherheitszustand zu leben.
Es wundert nicht, dass man in Bezug auf das Virus von einem Krieg spricht. Die Notmassnahmen zwingen uns de facto, unter Bedingungen der Ausgangssperre zu leben. Nur ist ein Krieg mit einem unsichtbaren Feind, der sich in jedem Menschen einnisten kann, der absurdeste aller Kriege. Es ist in Wahrheit ein Bürgerkrieg. Der Feind ist nicht ausserhalb von uns, sondern in uns.
Besorgniserregend ist nicht in erster Linie und nicht nur die Gegenwart, sondern das, was danach kommt. So wie die Kriege den Friedenszeiten eine Reihe unheilvoller Technologien hinterlassen, so werden sehr wahrscheinlich auch nach dem Notfall der öffentlichen Gesundheit die Experimente fortgesetzt, die die Regierungen vorher nicht durchzuführen vermochten. Sei es, dass Universitäten und Schulen geschlossen werden; sei es, dass der Unterricht nur noch online stattfindet; sei es, dass man endlich einmal aufhört, sich zu versammeln und über politische oder kulturelle Angelegenheiten zu reden, und stattdessen nurmehr digitale Nachrichten austauscht. Sei es, dass Maschinen jeden Kontakt – jede Ansteckung – unter Menschenwesen ersetzen.
Giorgio Agamben zählt zu den bedeutenden Philosophen der Gegenwart.
Grüsse Fritz
PS: Wenn du Kaspar's Posting gelesen hättest, wüsstest du, dass die Rega nicht ausgelastet war.
Übrigens haben wir in der Schweiz noch kein Flugverbot! Wenn es käme würde ich es akzeptieren. Man kann darüber diskutieren, ob ein Flugverbot sinnvoll ist, aber sicher nicht auf diese Art!
Vielleicht solltest du das mal lesen, damit du wieder klarer denken kannst.:
Zitat Giorgio Agamben aus der NZZ:
Nach Corona: Wir sind nurmehr das nackte Leben
Das Virus infiziert nicht nur einzelne Menschen, sondern die ganze Gesellschaft. Wir gewöhnen uns gerade an den Ausnahmezustand – und der wird fortdauern. Mit welchen Folgen?
«Eine Gesellschaft, die im ständigen Ausnahmezustand lebt, kann keine freie Gesellschaft sein»: Für den italienischen Philosophen Giorgio Agamben legt der Umgang mit der Corona-Krise de Grundlagen unseres Zusammenlebens bloss.
Leonardo Cendamo / Leemage / Imago
Die Angst ist ein schlechter Ratgeber. Aber sie macht viele Dinge sichtbar, die man sich für gewöhnlich zu sehen weigert.
Zuerst einmal hat die Panikwelle, die ganz Italien zum Erliegen brachte, deutlich gezeigt, dass unsere Gesellschaft an nichts mehr glaubt ausser an das nackte Leben. Es ist offensichtlich, dass die Italiener angesichts der Gefahr, sich mit dem Coronavirus anzustecken, praktisch alles zu opfern bereit sind, die normalen Lebensbedingungen, die sozialen Beziehungen, die Arbeit, sogar die Freundschaften, die Gefühle, die religiösen und politischen Überzeugungen. Das nackte Leben – und die Angst, es zu verlieren – ist nicht etwas, was die Menschen verbindet, sondern was sie trennt und blind macht.
Der einzige Wert: Überleben
Die anderen Lebewesen geraten plötzlich – wie im Fall der grossen Mailänder Pest, die Alessandro Manzoni in seinem Klassiker «Die Brautleute» beschreibt – nur noch als mögliche Salber (moderner: Virusträger) in den Blick, die es zu meiden gilt und zu denen man einen Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter einhält. Die Toten – unsere Toten – haben kein Anrecht auf eine Beerdigung, und es ist nicht klar, was mit dem Leichnam von Menschen geschieht, die uns lieb und teuer sind. Der Mitmensch wurde ausgelöscht, und es ist merkwürdig, dass die Kirchen hierzu schweigen.
Was wird aus den menschlichen Beziehungen in einem Land, das sich daran gewöhnt, auf unabsehbare Zeit so zu leben? Und was ist das für eine Gesellschaft, die keinen anderen Wert mehr hat als das eigene Überleben?
Die Epidemie bringt eine zweite, nicht minder beunruhigende Tatsache zum Vorschein: Der Ausnahmezustand, auf den uns die Regierungen seit geraumer Zeit einstimmen, ist zu unserem Normalzustand geworden. Es kam in der Vergangenheit zu schlimmeren Epidemien als der heutigen, aber niemand hatte jemals daran gedacht, deshalb einen Notstand wie den jetzigen auszurufen, der uns sogar daran hindert, uns frei zu bewegen.
Was geschieht: Krieg
Die Menschen haben sich daran gewöhnt, unter Bedingungen einer ständigen Krise und eines ständigen Notstands zu leben. Dabei scheinen sie nicht zu bemerken, dass sich ihr Leben auf eine rein biologische Funktion reduziert hat und nicht nur jeder sozialen oder politischen, sondern auch menschlichen oder affektiven Dimension verlustig gegangen ist. Eine Gesellschaft, die im ständigen Ausnahmezustand lebt, kann keine freie Gesellschaft sein. Wir leben in der Tat in einer Gesellschaft, die die Freiheit zugunsten der sogenannten Sicherheitsgründe geopfert und sich selber dazu verurteilt hat, in einem ständigen Angst- und Unsicherheitszustand zu leben.
Es wundert nicht, dass man in Bezug auf das Virus von einem Krieg spricht. Die Notmassnahmen zwingen uns de facto, unter Bedingungen der Ausgangssperre zu leben. Nur ist ein Krieg mit einem unsichtbaren Feind, der sich in jedem Menschen einnisten kann, der absurdeste aller Kriege. Es ist in Wahrheit ein Bürgerkrieg. Der Feind ist nicht ausserhalb von uns, sondern in uns.
Besorgniserregend ist nicht in erster Linie und nicht nur die Gegenwart, sondern das, was danach kommt. So wie die Kriege den Friedenszeiten eine Reihe unheilvoller Technologien hinterlassen, so werden sehr wahrscheinlich auch nach dem Notfall der öffentlichen Gesundheit die Experimente fortgesetzt, die die Regierungen vorher nicht durchzuführen vermochten. Sei es, dass Universitäten und Schulen geschlossen werden; sei es, dass der Unterricht nur noch online stattfindet; sei es, dass man endlich einmal aufhört, sich zu versammeln und über politische oder kulturelle Angelegenheiten zu reden, und stattdessen nurmehr digitale Nachrichten austauscht. Sei es, dass Maschinen jeden Kontakt – jede Ansteckung – unter Menschenwesen ersetzen.
Giorgio Agamben zählt zu den bedeutenden Philosophen der Gegenwart.
Grüsse Fritz
PS: Wenn du Kaspar's Posting gelesen hättest, wüsstest du, dass die Rega nicht ausgelastet war.
Harry Rauter
Samstag, 21. März 2020
Hinter dem Mond, von allen Geistern verlassen oder
... wer jetzt noch fliegt!
Wie naiv und absolut ignorant sind Piloten die jetzt noch fliegen!!!
Die Lizenz entziehen und geteert und gefedert aus dem Club jagen!
Das gibts doch nun wirklich nicht oder?
Ich bin enttäuscht, schäme mich als Gleitschirmflieger und bin absolut fassungslos!
ZU HAUSE BLEIBEN !
Der Heli und die Ärzte haben sich bestimmt über die Mehrarbeit gefreut und dabei fröhlich zwei oder drei Corona Patienten sterben lassen.
Gahts no! ! !
Wie naiv und absolut ignorant sind Piloten die jetzt noch fliegen!!!
Die Lizenz entziehen und geteert und gefedert aus dem Club jagen!
Das gibts doch nun wirklich nicht oder?
Ich bin enttäuscht, schäme mich als Gleitschirmflieger und bin absolut fassungslos!
ZU HAUSE BLEIBEN !
Der Heli und die Ärzte haben sich bestimmt über die Mehrarbeit gefreut und dabei fröhlich zwei oder drei Corona Patienten sterben lassen.
Gahts no! ! !
XC-Fritz
Samstag, 21. März 2020
Rettungsaktion
Zuerst wünsche ich dem verunfallten Piloten gute Genesung. Zum guten Glück hat er sich nicht schwer verletzt. Da war auch viel Glück dabei.
@ Irene...Ich finde es sehr gut, dass du dem Vorstand den Vorschlag machst, dass dem Tom der Mitgliedsbeitrag erlassen wird. Was du vergessen hast, es waren noch andere Clubmitglieder dabei, die tatkräftig mitgeholfen haben.
Uebrigens, was Rettungsaktionen im Allgemeinen betrifft, es sind immer die gleichen Leute die dabei sind. Ich könnte sie an einer Hand aufzählen.
Wünsche euch allen unfallfreie Flüge.
Fritz
@ Irene...Ich finde es sehr gut, dass du dem Vorstand den Vorschlag machst, dass dem Tom der Mitgliedsbeitrag erlassen wird. Was du vergessen hast, es waren noch andere Clubmitglieder dabei, die tatkräftig mitgeholfen haben.
Uebrigens, was Rettungsaktionen im Allgemeinen betrifft, es sind immer die gleichen Leute die dabei sind. Ich könnte sie an einer Hand aufzählen.
Wünsche euch allen unfallfreie Flüge.
Fritz
xerxes
Freitag, 20. März 2020
Liebe Irene, lieber Tom, danke für Eure Antworten.
Schön, wenn der Verunfallte nicht gravierend verletzt ist.
Natürlich kann man sich fragen, ob wir nun auf das Fliegen verzichten sollen. Bevor wir allenfalls müssen.
Meine Achtung für alle, die jetzt aus Vernunft daheim bleiben.
Ich schätze es, kein Verbot befolgen zu müssen.
Nicht alle von uns sind Briefmarkensammler oder Compifreaks. Es ist richtig und wichtig, sich zu betätigen. Draussen. Das ist beste Gesundheitsvorsorge.
Ob man jetzt gärtnert, wandert, Velo fährt oder Gleitschirm fliegt:
Ein Restrisiko gibt es immer und überall.
Wie gehst Du damit um?
Liebe Grüsse, Kaspar
Schön, wenn der Verunfallte nicht gravierend verletzt ist.
Natürlich kann man sich fragen, ob wir nun auf das Fliegen verzichten sollen. Bevor wir allenfalls müssen.
Meine Achtung für alle, die jetzt aus Vernunft daheim bleiben.
Ich schätze es, kein Verbot befolgen zu müssen.
Nicht alle von uns sind Briefmarkensammler oder Compifreaks. Es ist richtig und wichtig, sich zu betätigen. Draussen. Das ist beste Gesundheitsvorsorge.
Ob man jetzt gärtnert, wandert, Velo fährt oder Gleitschirm fliegt:
Ein Restrisiko gibt es immer und überall.
Wie gehst Du damit um?
Liebe Grüsse, Kaspar
Irene
Freitag, 20. März 2020
Zeit für Hobbies?
Lieber Tom
Der Vorstand dankt dir, dass du die Rettung des verunfallten Piloten so gut organisiert hast! Ich werde im Vorstand dafür plädieren, dass dir der Mitgliederbeitrag erlassen wird.
Lieber Kaspar
Ja, die Crew nahm sich Zeit für die Rettung, weil sie professionell arbeitet und jedem hilft. Nun ist der Pilot im Spital und braucht die Zeit von ÄrztInnen und Pflegepersonal in Anspruch, was zur Corona Krise einen zusätzlichen Stress bedeutet. Vielleicht ist ein vorläufiges Flugverbot doch angebracht? Gestern Abend habe ich von etwa 3300 bestätigten Fällen gehört, heute Mittag waren es 4800....
Der Vorstand dankt dir, dass du die Rettung des verunfallten Piloten so gut organisiert hast! Ich werde im Vorstand dafür plädieren, dass dir der Mitgliederbeitrag erlassen wird.
Lieber Kaspar
Ja, die Crew nahm sich Zeit für die Rettung, weil sie professionell arbeitet und jedem hilft. Nun ist der Pilot im Spital und braucht die Zeit von ÄrztInnen und Pflegepersonal in Anspruch, was zur Corona Krise einen zusätzlichen Stress bedeutet. Vielleicht ist ein vorläufiges Flugverbot doch angebracht? Gestern Abend habe ich von etwa 3300 bestätigten Fällen gehört, heute Mittag waren es 4800....
Tom
Freitag, 20. März 2020
Danke
Gestern Nachmittag um 14:30 zog ein Pilot aus dem Raum Zürich rechts vom Startplatz etwas gar enge Kreise und riss dabei seinen Schirm ab. Es resultierte ein eine Baumlandung. Nach einem initialen Hängen bleiben, stürzte der Pilot die restlichen 5-8M mit dem Schirm hinunter in das steile Gelände. Dank Protector, Helm und Co wurden schlimmere Verletzungen verhindert.
Unmittelbar nach dem Crash war eine kleine Gruppe schnell beim Patienten. Für mich als Rettungssanitäter war es genial wie alle Beteiligten geholfen haben. So wurde alarmiert, Seilgeländer für die anschliessende Bergung gebaut, zusätzliches Rettungsmaterial gebracht, den Startplatz organisiert und von Material geräumt.
Sicher, es gibt aus vielen Situationen Dinge die man noch besser machen könnte, Entwicklungsfelder für ein anderes Mal. Da bin ich auch gerne bereit mit den Verantwortlichen die Köpfe zusammen zu strecken.
Doch nochmals: Eine Rega-Crew alleine kann hier nichts bewirken, etwas Fachwissen alleine bringt den Patienten nicht aus dem Wald! Miteinader sind wir stark! Das haben die welche gestern vor Ort waren sehr eindrücklich demonstriert. Alle sind in dieserm Moment eine wertvolle Resource, egal ob Sie/Er "nur" ein Kreuz ausrollt, oder Material bringt.
In diesem Sinn nochmals ein herzliches Dankeschön, Ihr wart und seit grossartig!
blibet xung, und pssst: -happy landings.
Tom
Unmittelbar nach dem Crash war eine kleine Gruppe schnell beim Patienten. Für mich als Rettungssanitäter war es genial wie alle Beteiligten geholfen haben. So wurde alarmiert, Seilgeländer für die anschliessende Bergung gebaut, zusätzliches Rettungsmaterial gebracht, den Startplatz organisiert und von Material geräumt.
Sicher, es gibt aus vielen Situationen Dinge die man noch besser machen könnte, Entwicklungsfelder für ein anderes Mal. Da bin ich auch gerne bereit mit den Verantwortlichen die Köpfe zusammen zu strecken.
Doch nochmals: Eine Rega-Crew alleine kann hier nichts bewirken, etwas Fachwissen alleine bringt den Patienten nicht aus dem Wald! Miteinader sind wir stark! Das haben die welche gestern vor Ort waren sehr eindrücklich demonstriert. Alle sind in dieserm Moment eine wertvolle Resource, egal ob Sie/Er "nur" ein Kreuz ausrollt, oder Material bringt.
In diesem Sinn nochmals ein herzliches Dankeschön, Ihr wart und seit grossartig!
blibet xung, und pssst: -happy landings.
Tom
xerxes kaspar
Freitag, 20. März 2020
Wie geht es ihm?
Gestern war ein schöner Flugtag auf der Scheidegg - gedämpft allerdings durch den Baumcrash eines Piloten und die anschliessende Helirettung.
Nie gut, und in der momentanen Situation noch weniger.
Obwohl ... wenn in der DHV - Info zum Flugverbot in Deutschland von Überlastung der Rettungskräfte die Rede ist, traf dies gestern auf das REGA - Team bestimmt nicht zu. Sie hatten Zeit.
Weiss jemand von Euch, wie es dem verletzten Piloten geht?
Fliegt! Und fliegt sicher.
Nie gut, und in der momentanen Situation noch weniger.
Obwohl ... wenn in der DHV - Info zum Flugverbot in Deutschland von Überlastung der Rettungskräfte die Rede ist, traf dies gestern auf das REGA - Team bestimmt nicht zu. Sie hatten Zeit.
Weiss jemand von Euch, wie es dem verletzten Piloten geht?
Fliegt! Und fliegt sicher.
Jaco
Freitag, 20. März 2020
DHV - Flugverbot ab sofort! (Deutschland)
Flugverbot ab sofort! Einstellung des Drachen- und Gleitschirmflugbetriebs in Deutschland.
Anordnung: In Anbetracht der Tatsachen ordnet der DHV gem. § 29 LuftVG (Luftaufsicht) an, dass bis auf Weiteres alle vom DHV erteilten Geländeerlaubnisse nach § 25 LuftVG ruhen. Ab sofort dürfen somit keine Starts und Landungen mit Gleitschirm und Drachen in Deutschland durchgeführt werden. Das Flugverbot betrifft auch die § 6 LuftVG Genehmigungen der Luftämter der Länder, sofern dort ausschließlich motorloser Hängegleiter- und Gleitsegelflugbetrieb durchgeführt wird (z.B. Brauneck, Wallberg, Kandel).
Begründung: Aufgrund der Corona Pandemie wurden seitens der Bundesregierung und inzwischen auch durch die Bundesländer Allgemeinverfügungen und Verordnungen erlassen, dass gemäß der geltenden Infektionsschutzgesetze Maßnahmen zu treffen sind. Beispielhaft die Formulierung des Bayrischen Staatsministeriums: Der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen, sondern der Freizeitgestaltung, wird untersagt.
Die Lage hat sich auch dahingehend verschärft, dass beispielsweise das Nachbarland Tirol alle Gemeinden unter Quarantäne gesetzt hat, um die Ausbreitung der Virus-Pandemie zu verlangsamen. Ähnliches wurde in einigen EU-Ländern angeordnet. Daher ordnet der DHV an, dass der Flugbetrieb auszusetzen ist. Am 18. März kam es zu mehren Gleitschirmunfällen mit Helikopter- und Bergwachtrettungen durch Hike & Fly Piloten. Da die Krankenhäuser derzeit Vorbereitungen hinsichtlich der aktuellen Corona Problematik abarbeiten müssen, dürfen Krankenhäuser und Rettungseinrichtungen nicht noch zusätzlich durch weitere mögliche Unfallereignisse belastet werden.
Bleibt am Boden und vor allem gesund!
Euer DHV-Team
Anordnung: In Anbetracht der Tatsachen ordnet der DHV gem. § 29 LuftVG (Luftaufsicht) an, dass bis auf Weiteres alle vom DHV erteilten Geländeerlaubnisse nach § 25 LuftVG ruhen. Ab sofort dürfen somit keine Starts und Landungen mit Gleitschirm und Drachen in Deutschland durchgeführt werden. Das Flugverbot betrifft auch die § 6 LuftVG Genehmigungen der Luftämter der Länder, sofern dort ausschließlich motorloser Hängegleiter- und Gleitsegelflugbetrieb durchgeführt wird (z.B. Brauneck, Wallberg, Kandel).
Begründung: Aufgrund der Corona Pandemie wurden seitens der Bundesregierung und inzwischen auch durch die Bundesländer Allgemeinverfügungen und Verordnungen erlassen, dass gemäß der geltenden Infektionsschutzgesetze Maßnahmen zu treffen sind. Beispielhaft die Formulierung des Bayrischen Staatsministeriums: Der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen, sondern der Freizeitgestaltung, wird untersagt.
Die Lage hat sich auch dahingehend verschärft, dass beispielsweise das Nachbarland Tirol alle Gemeinden unter Quarantäne gesetzt hat, um die Ausbreitung der Virus-Pandemie zu verlangsamen. Ähnliches wurde in einigen EU-Ländern angeordnet. Daher ordnet der DHV an, dass der Flugbetrieb auszusetzen ist. Am 18. März kam es zu mehren Gleitschirmunfällen mit Helikopter- und Bergwachtrettungen durch Hike & Fly Piloten. Da die Krankenhäuser derzeit Vorbereitungen hinsichtlich der aktuellen Corona Problematik abarbeiten müssen, dürfen Krankenhäuser und Rettungseinrichtungen nicht noch zusätzlich durch weitere mögliche Unfallereignisse belastet werden.
Bleibt am Boden und vor allem gesund!
Euer DHV-Team
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